Free Wallpaper Maine Coon. Früher hat man Katzen als Götter verehrt und das haben sie bis heute nicht vergessen. Das Wallpaper zeigt eine Maine Coon in black torby classic mit grünen Augen.
Und die Augen eine Katze sind das, was den Menschen schon immer rätselhaft erschien. Sie hinterlassen uns den Eindruck, als wäre die Weisheit der ganzen Welt in ihnen gefangen.
Schon bei den alten Ägyptern wurden die Katzen als Götter verehrt, und das mit gutem Grund. Die ägyptische Hochkultur war abhängig von der Nilschwemme. Wenn der Fluß mit seinem Hochwasser über die Ufer trat und anschließend wieder abfloss, hinterließ er fruchtbares Ackerland. Das Fortbestehen des ägyptischen Volkes hing alleine von dieser jährlichen Überschwemmung ab. Nachdem das Wasser zurückgewichen war, brachten die alten Ägypter die Getreidesaat in den fruchtbaren Uferschlamm.
Wenn die Ernte eingebracht wurde, lagerte man sie ein. Und nun kommen die Katzen ins Spiel. Die Katzen hielten die Kornkammern frei von Mäusen, so dass diese nicht das Korn fraßen, das zur Ernährung der gesamten ägyptischen Bevölkerung benötigt wurde. Bei den Ägyptern waren Brot und Bier die Grundnahrungsmittel. Zwar kannte man auch einige Gemüsesorten, wie beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch, Lattich, Kürbisse und auch Teile der Lotus- und Papyruspflanze wurden gegessen.
Aber als haltbares Lebensmittel verbrauchte man das eingelagerte Korn. Umso wichtiger war es, dass jemand die Mäusedynastien in Schach hielt, und das taten die Katzen.
Katzen wurden von manchen Ägyptern so hoch geschätzt, dass man sie einbalsamierte und in einen Sarkophag legte. Solche Artefakte sind uns bis heute erhalten.
Die Augen einer Katze können uns auch dann faszinieren, wenn in ihnen gerade keine Sonne reflektiert wird. Für uns Menschen sind die Augen immer noch der Spiegel der Seele. Wir blicken jemandem in die Augen und hoffen, ihn ergründen zu können. Wenn wir in die Augen eine Katze blicken, sehen wir uns aber nun der Unergründlichkeit gegenüber. Die Augen sprechen uns an; sie sind groß, das fasziniert uns. Die Größe dieser Augen ist keine Spielereri der Natur, sondern eine Notwendigkeit und hat ihren Ursprung im Jagdverhalten der Katze.
Katzen sind sogenannte Restlichtverwerter. Dass heißt unter anderem, dass sie in der Dunkelheit wesentlich besser sehen als wir Menschen. Diese Fähigkeiten brauchen sie, wenn sie in der Nacht auf Beutefang gehen. Obwohl diese besondere Fähigkeit, im Dunkeln gut zu sehen, heute nicht mehr nötig ist. Unsere heutigen Katzen sind auch tagsüber unterwegs und Zahlen belegen, dass sie nur circa 30 Prozent ihrer Beute in der Nacht fangen. 20 Prozent erjagen sie in den dämmrigen Morgen- und Abendstunden.
Wenn die Katze nicht jagen kann, weil sie ausschließlich im Haus lebt, wird sie sich als Ersatz den Stubenfliegen widmen, auch flatternde Wäsche auf dem Balkon erregt schon mal ihre Aufmerksamkeit. Sie muss diesen Jagdinstinkt ausleben; das ist ihr von der Natur vorgegeben.
Beobachtet die Katze eine potientielle Beute, kann es vorkommen, dass sie anfängt zu schnattern. Wir hören kleine Meckerlaute. Das ist nichts anderes als eine Übersprungshandlung. Die Katze simuliert damit den Todesbiss, den sie anwenden würde, wenn sie ihre Beute erjagen könnte.
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